Umbrien ist eine der wenigen Regionen Italiens ohne Zugang zum Meer und ist deshalb ein von Bergen und Hügeln geprägtes Anbaugebiet. Wein gedeiht vor allem an den Flanken der vielen Hügel und in den Hochebenen, die einem gemäßigten Mittelmeerklima ausgesetzt sind. Die richtige Feuchtigkeitsmenge spenden die vielen Flüsse und vor allem der Trasimenische See, das viertgrößte Binnengewässer Italiens.
Umbrien hat viele kleine Anbau- bzw DOC-Zonen, die sehr unterschiedliche Weine hervorbringen. Bei den Weißweinen ist insbesondere der Grechetto zu erwähnen, bei den Roten dominieren Sangiovese und Montepulciano, mal reinsortig oder als Cuvèe.
Darüber thront die Sagrantino, das absolute Aushängeschild des umbrischen Weinbaus.

