Das Anbaugebiet erstreckt sich von den Alpen am Gardasee über die Veroneser Hügel und das Soave-Gebiet bis nördlich von Venedig ins Gebiet von Conegliano. Die Böden sind alle sehr fruchtbar mit vulkanischer Prägung und hohen Kalkanteilen.
Bardolino, Valpolicella und Soave sind wohl die bekanntesten Weine Italiens. Aber diese Weine befinden sich einer schwieri-gen Situation: Wie lässt sich echte Qualität von nichts sagenden Massenweinen unterscheiden? Mittlerweile haben viele gute Winzer das Renommee insbesondere für Soave und Valpolicella gewaltig aufpoliert, denken wir nur an die Ripasso-Weine aus dem Valpolicella oder die tollen Lagen-Soave von den Top-Winzern.
Überhaupt scheint die Garganega-Traube zu Besserem fähig zu sein, wie einige Tests in der jüngsten Vergangenheit zeigten. Wir werden weiter beobachten.
Ein weiterer Rotwein macht von sich reden: der Amarone. Er hat sich mittlerweile zu einem großen italienischen Rotwein entwickelt und sein reines Spezialitätenimage abgelegt. Die Weine erreichen teilweise um die 16 Volumenprozent und werden auch schon mal im Barrique veredelt.
Prosecco – eine Geschichte für sich! Das In-Getränk ist anfällig für Skandale. Leider wird immer wieder manipuliert und wohl auch mehr Prosecco erzeugt als angebaut.
Aus diesem Grund haben wir uns auf die DOC-Zonen Conegliano und Valdobbiadene beschränkt, und arbeiten nur mit Familienbetrieben zusammen, wo wir einen guten persönlichen Kontakt halten können.

